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90 Jahre SV Heidingsfeld 1919 e.V.

Ein (unvollständiger) Rückblick

Deutschland war im Gründungsjahr des SV Heidingsfeld im Jahre 1919 gezeichnet durch die Niederlage des Ersten Weltkriegs, wodurch es zum Zusammenbruch der staatlichen Ordnung kam. Es war der Beginn der Weimarer Republik. Am 11. Februar wurde Friedrich Ebert zum ersten Reichspräsidenten der ersten deutschen Republik gewählt, vier Tage nach der Vereinsgründung wurde der bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner erschossen. Und Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden ebenfalls rund einen Monat vorher ermordet. Wahrlich turbulente Zeiten, in denen sich der SVH gründete.

Es wird berichtet, dass es bereits im Jahr 1909, zehn Jahre vor der Vereinsgründung, Jugendliche gab, die auf dem Bleichrasen am Main, auf der Ehlerswiese oder Schüßlerwiese, und auf der Schäferswiese (Brunowerk) ihrer Fußballleidenschaft nachgingen. Es gab verschiedene Fußballclubs: einen Dürrenberg-, einen Klingen- und einen Spitalgaß-Club. Erste Spiele fanden im Jahr 1912 in Marktbreit statt, man spielte  gegen den FC Phönix, gegen Borussia, gegen Hellas Würzburg und gegen die Spielvereinigung Würzburg (heute Sportverein Würzburg 09). Die Torstangen mussten damals mühsam auf den Schultern zur Sportstätte getragen werden, dann wurde das Spielfeld gekennzeichnet und Tore errichtet, bevor das Spiel losgehen konnte. Der Erste Weltkrieg zerstörte das Vorhaben einen Verein zu gründen.

Die Vereinsgründung fand am 17.2.1919 im Frankenbräukeller (heute befindet sich dort das Gelände der Wehrbereichsverwaltung) unter Teilnahme von etwa 80 bis 100 anwesenden Personen statt.

Aus Überlieferungen geht hervor (nicht vollständig): Emil Lenz (1. Vors.), Spielleiter Heinrich (Heinz) Heim, Franz Weigand, Hermann Adelmann, Franz Schulz, Gebrüder Lampert, Valentin (Velo) Löhlein. Als Vereinslokal galt der Kapitelshof in der Klosterstraße, der vom Frankenbräu-Braumeister Josef Straßberger betrieben wurde. Als erste Spielstätte erwarb der Verein pachtweise ein Gelände hinter der ehem. Fassfabrik Wellhöfer an der Mergentheimer Straße (heute Andreas-Grieser-Straße). Das erste Spiel der Gründungsmannschaft verlief ausgesprochen erfolgreich, denn man siegte am 20. April 1919 auswärts gegen Lohr am Main mit 11:0 Toren. Unter dem Vorsitzenden Michael Bauer ging es sportlich bergauf, bis der SV Heidingsfeld 1926 in der Kreisliga neben FV04, SV Würzburg 09, Würzburger Kickers und Schweinfurt 05 spielte.  Vor 5000 Zuschauern siegten die SVH-Mannen auf dem heimischen Platz 5:1 gegen Kickers Würzburg und nur knapp mit 1:2 verlor man gegen den  FV04 unter Führung des Deutschen Nationalspielers Sepp Müller. Seit 1925 spielte der SV Heidingsfeld auf den Schweinauer Wiesen an der Eisenbahnbrücke. Die Vorstandschaft unter Führung von Michael Bauer konnte die pachtweise Überlassung eines Wiesenstückes von dem Gutspächter Hunsinger-Keesburg für den Bau eines Sportplatzes erreichen. Im Jahr 1929 konnte trotz kritischer Geldfragen (Strafgelder vom Verband sowie Schuldkonto) eine Vereinsauflösung vermieden werden. Der Vorstand bestand 1929 aus 1. Vors. Max Endres, 2. Vors. Max Straßberger und 1930: 1. Vors. Max Endres, 2. Vors. Valentin „Velo“ Löhlein, Schrift- und Geschäftsf. Max Straßberger, 2. Schriftführer Hans Purps

Mit der Eingemeindung nach Würzburg im Jahr 1930 konnte man sich auch im SV Heidingsfeld nicht abfinden: Ein Protokolleintrag aus dem Jahr 1930 verrät: Aus steuerlichen Gründen hielt man die traditionelle Faschingsveranstaltung des SVH nicht in Heidingsfeld, sondern in Reichenberg ab.

Im Jahr 1931 wurde das gesamte Gelände der Schweinauer Wiesen zum Wasserschutzgebiet erklärt  (durch Landesamt für Gewässerschutz); der SVH spielte von nun an auf dem Sandplatz an der Mergentheimer Straße. Im selben Jahr Einstellung des Spielbetriebs aufgrund von Querelen im Sportverein und „Missgunst anderer höher gestellter Persönlichkeiten“, wie in einem Protokoll vermerkt wurde. Im Jahre 1932 erfolgte die Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs unter Vorsitz von Max Endres und Schriftwart Hugo Schneider. Im Jahr 1933 setzte sich jedoch die Hängepartie fort: Die Wahl des Vorstandes wurde aufgrund von Formfehlern beim Registergericht nicht anerkannt. Daraufhin tritt der 1. Vorsitzende Max Endres zurück. Auch der kommissarische Vorsitzende Eugen Reiter legte nach 8 Tagen seinen Posten nieder. Im März 1933 erfolgte eine neue Wahl: 1. Vors. Georg Aßmann, 2. Vors. Karl Englert . Am 3. 8.1933 musste aufgrund des Gleichschaltungsgesetzes eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Die Vorsitzenden hießen nun Vereinsführer: 1. Vereinsführer Georg Aßmann, 2. Vereinsführer Karl Englert.

Am 12.1.1935 beschlossen die Mitglieder in der Generalversammlung neue Vereinsfarben: ab sofort grün-weiß, statt schwarz-weiß. Zudem hießen die Vereinsführer nun Vereinsleiter, neuer Vereinsleiter wurde Bruno Göppner.

Im Jahre 1939 wurde der SVH Meister in der Kreisklasse, aufgrund der politisch angespannten Lage wurde der Aufstieg jedoch versagt. Zum  20jährigen Stiftungsfest gab es ein Fußballspiel der Alt-Herren gegen Kickers Würzburg, und abends im Pfriemsaal ein Begrüßungsabend mit Ehrung verdienter Mitglieder. Vereinsleiter waren Valentin Löhlein und Josef Amend. Während des Zweiten Weltkrieges kamen die sportlichen Aktivitäten zum Erliegen, 22 Mitglieder sind im Krieg gefallen.

Nach dem Krieg erwuchs allmählich in den Vereinen wieder der Wunsch Sport zu treiben. Am 27. Januar 1946 fand eine, von der Militärregierung und dem Würzburger Oberbürgermeister genehmigte Versammlung auf der Jahnhöhe statt. 190 Personen aus verschiedenen Heidingsfelder Sportvereinen (Freie Turner Heidingsfeld, SVH, Schachverein Heidingsfeld, Radsportverein Solidarität, Gesangverein Heidingsfeld und TG Heidingsfeld) waren anwesend (SVH unter Führung von Michael Löhlein, Stefan Malter und Gerhard Dittmann) und mehrheitlich wurde der "Tuspo"(Turn- und Sportvereinigung) TSV Würzburg-Heidingsfeld von 1861 als Hauptverein mit einer Fußballabteilung ins Leben gerufen.

Dieser Großverein existierte allerdings nur drei Jahre und noch bevor eine Eintragung in das Vereinsregister erfolgte, trennten sich Gruppen ab und gründeten bis 1949 ihre alten Vereine. Somit gab es auch den SV Heidingsfeld wieder. Im Jahr 1949 starteten die Arbeiten am neu gepachteten Gelände an der Tiefen Gasse zur Errichtung des vierten Sportplatzes, da nach 1945 der Platz an der Mergentheimer Straße zum Wassereinzugsgebiet erklärt wurde. Aufgrund der  Zerstörung des Kapitelshofes wird die Fischzucht das neue Vereinslokal des SV Heidingsfeld. Von November 1950 bis Juli 1955 gab es eine eigene Handballabteilung im SV Heidingsfeld, ehe sich der Handballverein Heidingsfeld (HVH) gründete. Am 16.6. und 17.6.1951 fand das 30jährige Stiftungsfest und die Einweihung des Sportplatzes mit einem Turnier in der Tiefen Gasse statt. Die örtliche Presse titele damals: „Stimmung wie auf dem Oktoberfest“. In einem Handball-Einlagespiel siegten die Handballer des SVH gegen den Landesligisten TG Heidingsfeld mit 11 zu 9 Toren. Die Freude über das neue Zuhause währte nicht lange, denn schon 1953 erhielt der SVH eine Hiobsbotschaft von der Stadt Würzburg: Der Sportplatz muss dem Botanischen Garten und dem Autobahnzubringer weichen. Fußballerisch gab es in diesen Jahren eine erste Blütezeit: 1954, zum 35jährigen Jubiläum, gelang der Aufstieg in die Bezirksliga Unterfranken-Ost (II. Amateurliga). Mit der endgültigen Nachricht im Jahr 1956, dass der SVH an der Tiefen Gasse weichen muss, begab man sich unter dem langjährigen 1. Vorsitzenden Valentin (Velo) Löhlein auf die Suche nach einem geeigneten Gelände. Insgesamt hatte man 30.000 DM für das Gelände an der Tiefen Gasse aufgewendet.  Neben dem Wiesenweg war auch ein weiteres Gelände in der Lehmgrube sowie am Holzweg im Gespräch. Zum 40jährigen Jubiläum, das vom 12.6. bis 17.6.1959 stattfand,  gastierte der 1. FC Kaiserslautern in Würzburg vor 6.000 Zuschauern auf dem 04-Platz an der Frankfurter Straße. In einer Stadtauswahl mit 5 SVH-Spielern spielte man gegen die Mannschaft um Fritz und Ottmar Walter, Horst Eckel und Werner Liebrich, die 1954 das Wunder von Bern schafften. SVH-Spieler: Kurt Wernsdörfer, Ernst Hirsch, Spielführer Ludwig Bauer, Georg Bauer, Helmut Hartmann. In der zweiten Halbzeit wurde Eduard Kühlbauch für Georg Bauer eingewechselt. Kaiserslautern siegte mit 3:1 ohne viel Glanz. Überschrift im Volksblatt: „Rote Teufel mit stumpfen Hörnern“.

Nach langwierigen Grundstücksverhandlungen (Eigentümer verlangten bis zu 6 DM pro qm, Stadt Würzburg wollte nur 1,80 DM pro qm bezahlen) und häufigem Briefwechsel des 1. Vorsitzenden Valentin (Velo) Löhlein mit der Stadt Würzburg konnte vom 4.8. bis 7.8.1962 der neue Sportplatz am Wiesenweg unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Helmuth Zimmerer eingeweiht werden. Ehrengast war Viktoria Aschaffenburg. In der Festansprache bezeichnete Valentin Löhlein die Errichtung des Sportplatzes als „sein Lebenswerk“. Am 23.2.1963 stirbt der im Jahr 1899 geborene Valentin Löhlein im Alter von 63 Jahren. Im Juli 1963 wurde in einer Mitgliederversammlung  Heinrich Datum zum 1. Vorsitzenden und zu seinem Stellvertreter Josef Heck gewählt. 1964 konnte das Sportheim als ein weiterer Baustein der Sportanlage am Wiesenweg eingeweiht werden. Am 29.5.1964 fand die Wahl von Josef Heck zum 1. Vorsitzenden statt. Im Jahr 1966 folgte dann die Gründung der Fasenachtsgilde Giemaul als Abteilung innerhalb des SVH. Im Jahr 1969 verselbständigte sich die Abteilung zu einem eigenen Verein. 13.10.1968: Gründung einer Damengymnastik-Abteilung auf Initiative von Josef Heck. In dieser seit nunmehr über 40 Jahren bestehenden Abteilung geht es nicht um Punkte, Aufstieg oder Klassenerhalt, sondern um Freude an körperlicher Bewegung und um Geselligkeit. Eine Besonderheit: 31 Jahre lang übte Ruth Bürner, geb. Goschenhofer  von 1968 bis 1999 ihr Amt als Trainerin / Übungsleiterin aus. Vom 27.6. bis 6.7.1969 veranstaltete der SVH eine Festwoche anlässlich seines 50jährigen Gründungsjubiläums (verantwortlich: Josef Heck, Karl Katzenberger, Horst Weis, Herbert Wetzel und Erich Kröhner). Aber auch Rückschläge mussten verkraftet werden: Im Februar 1970 überflutete das Main-Hochwasser das gesamte Wiesenweg-Areal und im Dezember 1972 verursachte ein Brand in der Gaststätte einen Schaden in Höhe von 80.000 DM.

Im Jahr 1978 wurde man Meister der Bezirksliga und damit verbunden war der Aufstieg in die Landesliga. Insgesamt 14 Jahre spielte man in der Landesliga (von 1978 bis 1985, 1988 bis 1994, Trainer u.a. Paul Hupp, Erich Schmitt und Erwin Albert, Jürgen Sykora sowie in der Saison 1995 / 1996 Michael Glowatzky). In der ewigen Tabelle der Landesliga Nord, von 1963 bis heute, findet sich der SV Heidingsfeld auf Platz 12 von 126 Vereinen wieder.

Vom 18.5. bis 28.5.1979 feierte man das 60jährige Jubiläum, am 24.5. spielte man gegen Kickers Offenbach. In diesem Jahr erhielten die Sportplätze ihre Flutlichtanlage und der Bau des seit 1973 geplanten Wirtschaftsgebäudes wurde begonnen. Neben der eigenen Festschrift des SVH gab es aufgrund des 1200-jährigen Bestehens von Heidingsfeld eine gemeinsame Festschrift des SVH’s, des Radlerclubs von 1899 e.V. und des Winzervereins (120-jähriges Bestehen).

Die sportlich erfolgreichste - sprich hochklassigste Zeit - waren die 80er Jahre. Unvergessen das Jahr 1983, wo der Weg des SVH bis in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals führte und ihm am 8. Oktober den Bundesligisten Hannover 96 als Gast am Wiesenweg bescherte. Das Spiel endete 1:3. In der ersten Hauptrunde gewann man gegen den SV Göppingen mit 5:1. Schon 1983 versuchte man in die Amateuroberliga vorzustoßen. Das Entscheidungsspiel in Uffenheim gegen Bad Windsheim verlor man allerdings mit 1:2. Im Jahre 1984 wurde der SVH-Fanclub ins Leben gerufen (später Hätzfeld Bundys). Im Jahre 1985 gelang die Meisterschaft in der Landesliga und der damit verbundene Aufstieg in die Bayernliga (1. Amateurliga, damalige 3. Liga).

In der ewigen Tabelle der Bayernliga ab 1963 steht der SVH auf  Platz 67 von 103 Mannschaften. Insgesamt spielte man viermal in dieser Spielklasse (1985/86: Trainer Werner Lorant, 1986/87 Werner Lorant und Jürgen Suchanek, 1987/88 Jürgen Suchanek und Günter Fürhoff sowie 1994/ 1995 Paul Hupp), in 136 Spielen erreichte man 156 Punkte. Die beste Platzierung erreichte man in der Saison 1986/87 mit Platz 7 und 36:36 Punkten und 63:65 Toren. 1987 hieß der Gegner in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals Bayer Uerdingen. Halbzeitstand 1:0, Endstand 1:2. Im Jahr 1989 gründete sich die Frauenfußball-Abteilung (Gründungs-Abteilungsleiter war Winfried Zacher, Trainer Hans Müller), deren Mannschaft heute in der Bezirksliga spielt. Im Jahr 1994 wurde die Tennisabteilung aus der Taufe gehoben, die aktuell mit fünf Mannschaften am Spielbetrieb teilnimmt (Gründungs-Abteilungsleiter war Dr. med. Kurt K. Wagner).

Im Jahr 1993 war Baubeginn für den Sportpark Herieden. Schon 1990 schrieb die Mainpost in ihrer Berichterstattung über die Mitgliederversammlung „Mit Volldampf ab in die Herieden“, was auf die Intension von Gerhard Franke anspielte, eine neue Sportstätte zu errichten.

Zu verdanken hat der SVH die Errichtung dieses hochwasserfreien Geländes an den Herieden allen voran Gerhard Franke und den vielen ehrenamtlichen Helfern. Alle haben gemeinsam nach ihren Kräften eine Meisterleistung vollbracht. Ein nebenan geplantes Schulzentrum mit Vierfach-Turnhalle scheiterte an einem Bürgerentscheid, so dass das Sportgelände bis heute ein wenig isoliert daliegt. Ohne Gerhard Franke, seinen damaligen Vorstandskollegen und den helfenden Mitgliedern wäre diese idyllisch gelegene Sportanlage niemals entstanden. Ihnen allen ein großes herzliches Dankeschön!

Im Oktober 1994 wurde das 75-jährige Jubiläum gefeiert.

Während der 5jährigen Bezirksoberligazeit von 1996 – 2001 war in der Saison 1999/2000 der Ex-Nationalspieler Dieter Eckstein für kurze 4 Monate Trainer bei SV Heidingsfeld. Weitere Trainer waren Erwin Markert und Jürgen Stahl. Zum 80jährigen Jubiläum gab es u.a. am 24. Januar 1999 ein Freundschaftsspiel gegen den TSV 1860 München. Von 2001 bis 2009 spielte man in der Bezirksliga Mitte bzw. Bezirksliga 1 Unterfranken(Trainer: Robert Bäumel, Karlheinz Fesel, Holger Pfarr, Jürgen Blank und Manuel Endres). Seit 1. Juli 2009 spielt die 1. Mannschaft in der Kreisliga Würzburg 1 unter Trainer Frank Wettengel.

Im Jahr 2006 war der SVH Ausrichter der 25. Würzburger Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. Insgesamt konnte der SVH sechsmal diese Stadtmeisterschaft gewinnen. Die jüngste Mitglieder-Aktivität wurde vor fünf Jahren mit dem Nordic-Walking-Treff am 13. Februar 2004 gegründet.

Sein 90jähriges Jubiläum feierte der SVH an drei Tagen vom 17. bis 19. Juli 2009 im heimischen Sportpark Herieden, der sechsten und mit gut 35.000 Quadratmetern bisher größten Spielstätte in seiner Vereinsgeschichte. Seit 1994 hat der SVH nun seine Bleibe an den Herieden gefunden.

In der Spielsaison 2011 / 2012 wird ein neues Kapitel im Sportpark aufgeschlagen: 2. Bundesliga
Denn die Frauen des ETSV Würzburg tragen ihre Heimspiele beim SVH aus. Damit wird die Sportanlage erstmals nach der kurzen Bayernligazeit zu Beginn der Herieden-Zeit einer adäquaten Nutzung zugeführt.

Rückblickend hat der SV Heidingsfeld in seinen 90 Jahren eine bewegende, äußerst abwechslungsreiche Geschichte erfahren. Die turbulenten Gründungszeiten schlagen sich anscheinend auf das ständige Auf und Ab nieder. Großer Dank gilt allen Menschen, die aktiv zum Wohl des SV Heidingsfeld in guten wie in schlechten Zeiten beigetragen haben. Ohne ihr Engagement wäre die Gesellschaft insgesamt ein ganzes Stück ärmer.

Die SVH-Vorsitzenden seit 1964

  • 29.5.1964: Josef Heck
  • 11.5.1973 bis 23.1.1980: Horst Weis, 2. Vorsitzender Karl Katzenberger
  • 11.5.1973 bis 7.11.1996: Gerhard Franke
  • 7.11.1996 bis 23.4.1999: Günter Weis
  • 23.4.1999 bis 19.2.2000 Horst Weis (am 19.2.2000 verstorben),
  • das Amt übernahm dann kommissarisch bis zu turnusgemäßen Neuwahlen der 2. Vors. Günter Weis
  • 22.3.2002 bis 11/2002: Günter Weis (Peter Katzenberger, Roland Roth)
  • 21.11.2002 bis 2005: Peter Katzenberger und Roland Roth
  • 2005 bis 2008: Peter Katzenberger (Karlheinz Fesel, Roland Roth)
  • 2008 bis 2011: Udo Feldinger (Claus Fesel, Anton Eismann, Holger Behringer)
  • 2012 bis 2014: Peter Katzenberger (Claus Fesel, Holger Behringer)
  • 2014 bis 2016: Peter Katenberger (Claus Fesel, Holger Behringer)
  • ab 08.2016: Peter Katzenberger (Claus Fesel, Annette Göhler)